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Montag, 27. Januar 2025

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Mittwoch, 27. April 2022

Meten is weten...

 So ein Datalogger ist doch hilfreich - oder auch: So kann man sich irren.

Da stehen doch glatt 0,3 bar Ladedruck bis zum Ende in den Logs. Also war der Schlauch beim Pull noch dran und ist erst bei der Demontage der Glocke rausgerissen.
Das heißt auch, dass das Knallen nicht an der Spritmenge lag. Die war nämlich - reichlich.
Dass der Karren nicht zugange (also auf Ladedruck) kam war also einfach stumpfer Leistungsmangel. Der kommt durch zu wenig Drehzahl und die fette Abstimmung. Es muss also am Start die Drehzahl hoch, Ladedruck her und dann kann man erst losfahren.
Das Auslassventil bei dem gebrochenen Kipphebel bedarf aber mal genauer Inspektion. Das könnte ein paar mal geklemmt haben, was dann auch wieder Sinn ergibt. Wenn das offen klemmt...

Zusammenfassung Füchtorf

 Nun - dann mal kurze, technische Zusammenfassung des Wochenendes: Vorweg: 4. Platz und 81m gepullt. Das ist für das erste Mal fahren schon gar nicht so schlecht.


Aber zur Analyse:

85 km/h am Rad gehen nicht ohne Kupplungspedal.
Mit 60 km/h am Rad will er wohl los und auch Ladedruck machen - aber Ladedruck halten bzw. aufbauen tut er nur, wenn dann auch Sprit kommt. Der kam nicht.
Was war passiert?
Uns ist der Druckschlauch zum Ladedrucksensor abgegangen. Schuld war - mal wieder - ich. Etwas gepfuscht und gehofft, das geht schon so... ging nicht so.
Da das Steuergerät nicht gemerkt hat, dass Ladedruck kam, hat es also auch keinen Sprit dazu gegeben. Dadurch, dass ich die Bude generell sehr fett stehen hatte, lief es "ein bißchen", ist aber trotzdem immer total abgemagert wenn die Turbos los wollten, bis es zu Backfire kam. Das haut einem natürlich sämtlichen Sauerstoff aus der Ansaugbrücke - und das Spiel geht quasi bei 0 von vorne los.
Wieviel Ladedruck es jetzt im Endeffekt war, ist schwer zu sagen. Sensor war ja ab 🙂
Wer weiß, wie ein Turbo LS mit der Größe Turbo los geht, weiß auch, dass es kurz vor'm "wuuuusch", wo die Luzi dann los geht, immer geknallt hat.
"Luzi" hätten wir eh nicht gemacht und kommt auch erstmal noch nicht - dann wird nämlich abgeregelt. Womit wir dann bei den 65% sind. Das war jetzt eher so "Serienleistung der Motoren bei 4000 U/min mit viel zu großem Gang und Schluckauf".
Dadurch, dass er den Gang nicht drehen konnte, war natürlich abends um 11 die Kupplung noch gut als Lagerfeuerersatz zu gebrauchen.
Malle hat sie dann wieder neu eingestellt und eigentlich hätte es Sonntag etwas besser laufen sollen - wenn da nicht wieder ein Kipphebel einfach im besseren Leerlauf gebrochen wäre. Es ist etwas dämlich, weil es da nichts zum Einstellen gibt (Hydros) aber es scheint als wäre da ein Ventil zu lang oder die Feder nicht richtig. Damit der Kipphebel bricht, muss halt irgendwas auf Block gehen. Wir werden das jetzt mal messen.
Die andere Sache: Bremsen gehen - der Trecker fährt in die Richtung, in die man tritt... Hust.
Zugpendelaufhängung = grosse Scheiße. Der Bums beim letzen Pull hat uns den Arsch ganz schön krumm gemacht und die Abstützung nach unten ist auch krumm wie ein Flitzebogen.
Da sind jetzt dicker Hammer, Flex, Streben und Schweißgerät angesagt.
Kleine Anekdote: Der kaputte Kipphebel ging am Sonntag abend in die Green Monster Werkstatt. Dort blieb er dann nach feucht fröhlicher Nacht liegen, landete am nächsten Morgen in der Mülltonne und deren Inhalt dann im großen Müllcontainer der Veranstaltung.
Nun sitzt da aber ein Gleitlager drin, was wir nicht auf Reserve haben - also war Montag morgen erstmal Müllberg durchsuchen angesagt. Zum Glück haben wir ihn wieder gefunden!
Also geht's jetzt mit Hammer, neuen Schläuchen und Motivation in die nächsten Wochen bis Hassmoor.
Mal gucken, ob wir ihn dann dahin bekommen, dass er mal selber regelt und nicht von meinem Pfusch eingebremst wird.
Immerhin ist sonst wohl alles drin geblieben. Kein Gang raus gesprungen, keine Pleuel auf der Bahn, keine Wellen abgedreht - es fährt. Wir sind DICK zufrieden!

Donnerstag, 14. April 2022

Not our tractor - but our video crew!

Donnerstag, 24. März 2022

It starts to look like a tractor again!

 While Jannis is still dealing with the aftermath of the 'rona, Malle did a beautiful job with our throttle linkage, got the timing cover and balancer back on the front engine and I took care of the injection system.











Donnerstag, 3. März 2022

Super Caps sind drin!

An evening where there was too much noise to film - at least got something done!

Dienstag, 22. Februar 2022

Corona on the farm

Unfortunatly there are a lot Corona infections around and on the farm we have the workshop at, so we have to pause a little until this sh*t is over.
It's not that we are scared, but we would be put under quarantaine for a while if we catch it. That's what we're not keen on.

Montag, 31. Mai 2021

Die Geschichte hinter Wind Up! - 2. Teil

Es ist viel passiert, seitdem ich den ersten Teil geschrieben habe.
Deswegen möchte ich hier mal zusammenfassen, damit auch die, die uns erst seit Kurzem folgen, verstehen, warum der 1. Teil nicht mehr so ganz mit den aktuellen Gegebenheiten zusammen passt.
Die größte Änderung bestand dadurch, dass Thorsten die Gebäude eines Bauernhofes in Ostfriesland übernommen hat und somit reichlich Platz für seine Werkstatt bekam und in einer Scheune auch noch Platz für den Wind Up! hatte. Da Thorsten einen kleinen Maschinenpark hat, damit auch umgehen kann und der Hof auch um einiges näher an meinem Wohnort ist (und zu der Zeit auch wesentlich näher an Kai Uwes Wohnort) sind wir also 75km nach Norden gezogen. Durch den Umzug sind wir dann noch auf Wolffs Maschinenverleih gestoßen, die uns seitdem mit Anhängern und Transportfahrzeugen aushelfen.
Der Umzug hatte natürlich auch zur Folge, dass es für einige Teammitglieder nun doch sehr weit zu Fahren wurde.
Christoph und Johannes waren dabei die Hauptleidtragenden.
Kai Uwe hat dann mit viel Arbeit die Werkstatt zu einem Schmuckstück gemacht und wir haben jetzt Platz, unsere eigene Werkecke und Thorsten kann mit Drehbank, Aluschweißgerät usw. schnell aushelfen.

Leider hat sich Kai Uwe dann aus dem Team zurück gezogen, weil es ihm alles nicht schnell genug ging und ich nicht schneller arbeiten will und kann. Hauptsächlich aus dem Grunde, weil ich nur dann was mache, wenn ich Geld über habe und weil ich überhaupt keine Lust mehr auf Streß habe, um irgendwann, irgendwo zu sein und dann irgendwas zu müssen. Das habe ich 15 Jahr lang im Green Monster Team gehabt. Es zieht dann nicht nur unheimlich and den Nerven, es kostet auch richtig Geld.
Ich mache das als Hobby.
Zum Trecker: Wir hatten den Tractor am Beginn der Saison 2019 startklar und wollten in Volkmarst das erste Mal anhaken. Kurz vorher noch mal testen, damit es nicht ganz so blöde aussieht...
Leider erwies sich das als keine gute Idee. Es hat uns einen Kolben zerschmettert und dadurch dann gleich einen ganzen Motor.
Da kein Ersatz vorhanden war und die Schatulle leer, war die erste Saison auch quasi gelaufen.
Jetzt hieß es erstmal wieder sparen, neue Motoren finden und das besser machen, was vorher falsch gelaufen war. Also bessere Teile in die Motoren stecken und die ganzen Kleinigkeiten ändern, die nicht so geworden sind, wie sie hätten sein sollen.
Leider kam dann Corona dazwischen und hat alles gebremst. Ich bekam die Motoren nicht innerhalb Kanadas bewegt, weil die Provinzgrenzen zu waren und ohne neue Motoren als Basis gab es nicht viel zu tun. Also war erstmal Pause angesagt. In der Zeit haben wir dann für ein Team in Australien Teile bzw. einen ganzen Freie Klasse Trecker besorgt und nach Down Under geschickt.
Für die Saison 2021 hatten wir dann die Motoren endlich in Deutschland, aber es war dann auch recht schnell abzusehen, dass in der ersten Jahreshälfte mit Veranstaltungen nicht viel passiert. Also haben wir ganz in Ruhe begonnen zwei Motoren mit besserem Innenleben aufzubauen, eine neue Lenkung eingebaut und noch ein paar Kleinigkeiten gemacht. Stand heute (Mai 21) sind wir soweit, dass der Schlepper in den nächsten Wochen wieder laufen sollte und dann können wir uns langsam an die Abstimmung der EFI wagen. Dieses wird auch noch einige Zeit dauern, da wir den Motoren ja quasi alles beibringen und möglichst viele Lastpunkte anfahren müssen, die wir dann über den Datalogger auswerten und entsprechend in den Kennfeldern korrigieren müssen.
"Wir" das sind im Moment Thorsten Schlarbaum, Christop Raker, Jannis Borchers (Stift), meine Wenigkeit mehr oder minder "vor Ort" und mit Andreas Rötter, Marvin Rausch, Julian Emre, Johannes Roling, Vincent Meyer und Christian Gerdes noch weitere Kumpels, die ab und an mal über's Wochenende vorbei kommmen und helfen.
Inzwischen machen wir auch hier und da ein paar Videos für Youtube, wenn es etwas interessantes zu zeigen gibt, so dass ihr dem Geschehen in der Werkstatt eigentlich gut folgen können solltet.